Kobe Bryant: Warum ich meditiere

Wusstet ihr, dass für Lakers’ Star-Basketballer Kobe Byrant, der mit seiner Tochter Gigi so tragisch vor kurzem verunglückte, die tägliche Meditation am Morgen etwas sehr Wichtiges war? Vielleicht erklärt das seine so positive Ausstrahlung und seine Klarheit und Ruhe in vielen Interviews? Normalerweise bewirkt Meditation auch, dass sich die Schlafqualität verbessert und der Schlafbedarf dadurch geringer wird. Da Kobe aber offenbar Schlafprobleme hatte, weil seine Gedanken nicht zur Ruhe kamen, und eher zu wenig schließ, war es für seine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit wohl wichtig, nicht nur tiefer sondern auch etwas mehr zu schlafen – und auch da schien ihm die Meditation zu helfen.

Sein Tipp: Fang mit 5 Minuten an. Hört selbst mal rein (auf Englisch):

To be in the moment

Er erklärt, wie Meditation und “Mindfulness” ihm und dem ganzen Team beim Basketball halfen, auch in einer feindseligen Umgebung die Ruhe zu bewahren, “to be in the moment”, und sich nicht von äußerem Druck beeinträchtigen zu lassen. Und wie die regelmäßige morgentliche Meditation ihm die Ruhe gab, bereit für den Tag zu sein und all seine Herausforderungen auf gute Art zu anzunehmen, anstatt ständig das Gefühl zu haben, dem Tag hinterherzulaufen.
So inspirierend das Interview ist, es macht einen umso trauriger, dass er so früh gehen musste! Aber seine positive Energie und Inspiration wird bleiben!

 

“Only if you live in your heart”

Spirituelle Inspiration der Woche:

“Only if you live in the heart
Can you expect to feel
The presence of your soul.
Otherwise, you will be nothing but
Your mind’s insane
Hurry and worry.”

Nur wenn du im Herzen lebst,
kannst du erwarten,
die Gegenwart deiner Seele zu fühlen.
Ansonsten wirst du nichts anderes sein
als die wahnwitzige Hektik und Sorgen
deines Verstandes.

– Sri Chinmoy

Wir laden deshalb zum Jahresende nochmal herzlich dazu ein, bei einem Mantrensingen bzw. Mantrenmeditation am Sa., 21.12, 15-17 Uhr, in der Plöck 85 in HD, in die Kraft und das Licht des Herzens und der Seele einzutauchen und die Hektik des Weihnachtstrubels und alle Sorgen des Verstandes zur Ruhe kommen zu lassen und neue innere Kraft zu schöpfen.

Ansonsten wünschen wir jetzt schon möglichst viele achtsame und besinnliche Momente bis zu den Feiertagen und über die Festtage hinweg, und einen wunderbaren Start in ein neues Jahr erfüllt von innerem Licht und spirituellem Fortschritt – mit all seinen neuen Herausforderungen, die zugleich Gelegenheiten sind, unser inneres Potenzial weiter zu entfalten!

“Soul-Birds” by Sri Chinmoy

“My heart-bird flies
In the vastness-sky
Of God’s infinite Delight.”

– Sri Chinmoy

 

Mantrensingen und Meditation

“Meditation Mantras of the Heart” der englischen Gruppe “Ananda”

Hier einige Bespiele von alten und modernen Mantren und mantrischen Liedern mit Melodien von Sri Chinmoy – gespielt und gesungen von “Ananda”, z.T. auf Sanskrit, in Bengali oder auf English. Mantren sind Anrufungen von Aspekten einer höheren Wirklichkeit oder eines höheren Bewusstseins – das kann Kraft sein, Frieden, Schutz, Licht, Dankbarkeit, oder sie können Avataren gewidmet sein, wie Buddha, Jesus, Krishna. Oder es sind kurze Sätze mit einer spirituellen Weisheit oder Bitte wie “O make my mind tranquil and calm”, “My own gratitude-heart is all that matters”.
Mantren sind “Samen-Klänge”, die gleichzeitig helfen, sich nach innen zu konzentrieren. Sie vertiefen innere Sammlung und öffnen zur Meditation. Bei unserem gemeinsamen Mantrensingen verwenden wir Mantren wie Om, Shanti (Frieden), Ananda (Seligkeit), Supreme (der/die/das Höchste), sowie einfache Lieder mit besonderer spiritueller Kraft. Wer nicht singen möchte, kann auch nur zuhören und die Klänge auf sich wirken lassen und dazu meditieren

Hier noch ein Link zu der Aufnahme von ANANDA mit den einzlenen Sound-Tracks und Titeln: https://www.radiosrichinmoy.org/meditation-mantras-ananda/

Sanskrit-Mantren der Gruppe “Vedic Fire”: https://www.radiosrichinmoy.org/vedic-fire-december-4-2015/
Darunter das berühmte “Asato ma sad gamaya”  – auf Englisch / Deutsch:

Lead me from the unreal to the Real.
Lead me from darkness to Light.
Lead me from death to Immortality.

/ Führe mich vom Unwirklichen zum Wirklichen.
Führe mich aus der Dunkelheit zum Licht.
Führe mich vom Tod zur Unsterblichkeit.

 

Visualisation Frieden im Herzen

Gerade zurück von 3 Wochen Peace Run in Ostafrika mit vielen wunderbaren Eindrücken.

http://www.peacerun.org/tz/news/2019/1021/3765/

Das Schönste waren wohl die vielen Besuche an Schulen mit der Friedensfackel – und dem Motto “Frieden beginnt mit mir”. Und dort war mit das Beste mit nachhaltiger Wirkung die “Hand-aufs-Herz”-Übung, mit der Visualisation von Frieden im eigenen (spirituellen) Herzen (Herzzentrum oder Chakra) in der Mitte der Brust, wo wir hindeuten, wenn wir “ich” sagen.

Die Kinder oder Teenager waren jeweils eingeladen, sich im Herzen eine Flamme, ein Licht oder auch nur das Gefühl von Frieden vorzustellen, während sie den Herzschlag oder das Ein- und Ausatmen wahrnehmen. Und sich dann vorzustellen, dass das Licht oder der Frieden sich ausdehnt und ausstrahlt, an alle Freunde und Familie, die ganze Schule, die ganze Stadt, das ganze Land, ganz Afrika, die ganze Erde, bis ins Universum. Um dann mit einem Lächeln wieder zurückzukehren ins Hier und Jetzt. Oft kamen die SchülerInnen hinterher zu uns um zu erzählen, wie gut ihnen diese Übung getan hat!

Es ist eine Übung, die jeder für sich täglich machen kann – und idealerweise sogar sollte! – wenn man stärker in seine eigene innere Ruhe und Freude gehen und die innere Sonne hinter den täglichen Wolken von Rastlosigkeit, Ängsten, Sorgen etc. wiederfinden und ihre Kraft stärken möchte.

The heart
Is a world-peace-dreamer
And
A world-peace-lover.

– Sri Chinmoy

 

Die erstaunliche Heilkraft der Meditation

Diese beiden Artikel aus der Saarbrückener Zeitung und “Forschung und Wissen” sind zwar nicht mehr ganz frisch, aber weiterhin aktuell und hochinteressant.

https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wohlfuehlen/die-erstaunliche-heilkraft-der-meditation_aid-2233403

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/sonstiges/kann-meditation-den-alterungsprozess-stoppen-13372658

Meditation – und Ausdauertraining – halten jung

Inzwischen ist relativ bekannt, dass ein Grund für Alterungsprozesse und Krankheiten mit zunehmendem Alter in der schleichenden Verkürzung der Chromosomen-Enden, sprich der Telomere bei der Zellteilung liegt.

Meditierende  – d.h. Menschen, die Meditation über längere Zeit regelmäßig praktizieren – bekommen ja oft zu hören, dass sie jünger aussehen als ihr biologisches Alter. Ein sehr wahrscheinlicher Grund dafür: Meditation wirkt Stress entgegen und fördert eine positive Geisteshaltung, und das wiederum kann bewirken, dass die Telomere unserer Chromosomen sich weniger schnell verkürzen, bzw. sich sogar wieder verlängern! Zumindest wurde das bei Meditierenden von Wissenschaftlern so festgestellt. Sie fanden heraus, dass Meditation die Produktion eines Proteins namens Telomerase anregt, und diese wiederum dafür sorgt, dass der Abbau der Telomere (der Chromosomenenden) sich verlangsamt. Zudem stellte Prof. Dr. Elizabeth Blackburn von der Universität von San Francisco fest: “Je positiver die Lebenseinstellung der Meditierenden wurde, umso höher war ihr Telomerase-Spiegel.” Und noch erstaunlicher: Durch den erhöhten Telomerase-Spiegel konnte die Länge der Telomere bei Meditierenden innerhalb kurzer Zeit sogar zunehmen!

Es lohnt sich also jederzeit, mit einer regelmäßigen Meditationspraxis zu beginnen! Oder wieder neu einzusteigen!

Aber nicht nur Meditieren, auch Bewegung und speziell Ausdauersport helfen laut Dt. Herzstiftung, den Telomerasespiegel hoch zu halten. Z.B. 30 Min. Joggen am Tag oder 2 Stunden spazierengehen. Vielleicht ist eine Kombi von beidem sogar noch effektiver?

When we follow the spiritual path,
We stay young in heart
And also young in body.

– Sri Chinmoy

Songs of the Soul Concert New York

Jedes Jahr um den 27. August treffen sich Meditierende der Sri Chinmoy Centres aus aller Welt in New York für eine Art “Retreat”, zu dem neben Meditation auch Musik, Sport und v.a. gehören – eben ein integraler Yoga.

Ein besonderes Event ist jedes Mal das meditativ-dynamische “Songs of the Soul Concert” in Manhattan (Eintritt frei!) mit internationalen Gruppen, bei dem auch einige unserer Heidelberger “performten” – bei den Bhajan-Singers, dem “Blossoms”-Quartett, und dem A Capella-Frauenchor.
Ein Highlight dieses Konzertes war der Beitrag des bekannten indischen Violinisten, Komponisten und Dirigenten → L. Subramaniam, der es liebt, klassische westliche und indische Musik zu verbinden, schon mit Yehudi Menhuin und Ali Akbar Khan spielte, und hier ein faszinierendes virtuelles Duett mit Sri Chinmoy (1931-2007) darbot.

L. Subramaniam (links) mit seiner Frau, Bollywood-Sängerin Kavita Krishnamurti, und Ranjana Ghose, Leaderin der Bhajan-Singers
Hier eine CD-Aufnahme der Bhajan-Singers: https://www.youtube.com/watch?v=cMGhG6X4_Zo

Weitere Impressionen: https://songs-of-the-soul.com/en/node/287

Besucherkommentare der Konzerte der letzten Jahre:

“Intense, fulfilling, superb, beautiful.”

“Striking the ethereal chord.”

“I feel grateful for being here and sharing this night with you – Thank you.”

“I hope I’ll get a chance to go to the concert every year!  It is a really special experience.”

“We came here tonight to celebrate our second anniversary – the day our souls met. It was fantastic.”

“Magical Experience, a gift for our Souls on this Special Day !”

“It’s great that you are doing this for free. Keep it up and keep making references to God.”

“Possibly the best music I ever heard !”

“It was amazing, divine, filled with abundant love from all of the performers.”

“If you really listen, you find peace through this music – Amazing !”

“Mind Blowing !!!”


Einige weitere Hörproben: https://songs-of-the-soul.com/de/node/17


Only soulful music
Gives wings
To the heart.

3100: Run and Become

Heute begann der 41. Tag der 23. Ausgabe des Sri Chinmoy Self-Transcendence 3100 Meilen-Laufs in New York, bei dem in diesem Jahr 8 Läufer und Läuferinnen (7 Männer, eine Frau) wieder unter zum Teil extremsten Wetterbedingungen versuchen, innerhalb des Zeitlimits von 52 Tagen 3100 Meilen (4989 km) zu laufen – im Schnitt ein Minimum von 60 Meilen (96,56 km) Tag! Auf einem asphaltierten Rundkurs in Queens, N.Y., den sie mit normalem täglichen Publikum und Schulkindern teilen! Das Race gilt als der längste zertifizierte Straßenlauf der Welt – und dringt durch den Film “3100: Run and Become” zunehmend ins öffentliche Interesse. Das Besondere an dem Lauf ist die innere oder spirituelle Dimension, in die jeder Teilnehmer unweigerlich vorstößt – ähnlich der Marathon-Mönche am Mount Hiei, für die ihre “Umkreisung des Berges” eine echte Pilgerreise und Erleuchtungssuche ist.

Hochinteressant und mega inspirierend sind die täglichen Berichte vom 3100 Meilen Lauf mit Interviews mit Läufern und Helfern auf dem Blog https://perfectionjourney.org/  – es lohnt sich unbedingt, da mal reinzuschauen!

(Tagesstatistiken und Live Webcam auf: https://3100.srichinmoyraces.org/)

Harita Davies läuft die 3100 Meilen in diesem Jahr zum 2. Mal – und liegt aktuell mehr als 40 Meilen über ihrer Leistung von 2017! Sicher hilft ihr diesmal auch das Training als Läuferin und Organisatorin im US Peace Run Team durch alle 50 Staaten der USA 2018.

Hier ein inspirierendes Interview mit ihr vom 16. Juli 2019 (31. Lauftag, über 1800 Meilen – aktuell, Tag 41, über 2400 Meilen!):

Sanjay Ranjwal, der den vielprämierten Film “3100: Run and Become” geschaffen hat, und gerade beim Road Runners Club in New York (die den N.Y. Marathon organisieren) seinen Film zeigte, schaute auch wieder beim Race vorbei und erzählt von der Inspiration, die der Film und das Rennen auf andere ausüben: https://perfectionjourney.org/2019/07/24/day-39-i-become-everything-july-24/

 

We run. We become. We run in the outer world. We become in the inner world. We run to succeed. We become to proceed.

 

 

Interviews mit MeditationsschülerInnen von Sri Chinmoy

Während unseres “Christmas Trips” – eine Art Retreat mit Meditation, anderen spirituellen Aktivitäten, Sport, Spiel und Spaß – an der Algarve in Portugal über den Jahreswechsel 2018/19 nutzen wir das gemeinsame Beisammensein von MeditationsschülerInnen Sri Chinmoys aus aller Welt, um einige Interviews zu führen – darüber, warum man zu meditieren beginnt, wie sich das Leben durch Meditation verändern kann, wie es ist, mit einem spirituellen Meister zu meditieren, welche wichtigen Erfahrungen man auf einem spirituellen Weg macht und vieles andere.

Hier findet ihr eine große Auswahl dieser Interviews – weitere kommen regelmäßig dazu (alle jedoch auf Englisch, sorry :):

https://www.srichinmoycentre.org/spiritual-life

Viel Spaß am Anschauen und Anhören der sehr unterschiedlichen Interviews!

Lang Laufen macht happy!

6 Stunden laufend Runden drehen? Das soll Spaß machen? Und auch noch bei feucht-kühlem Wetter?

Anton, unser blinder Lauf-Fan, mit Helfer

Wenn man die Fotos vom letzten Sri Chinmoy 6 Std.-Lauf am 16. 3. 2019 von der unter Wasser stehenden der Wöhrder Wiese in Nürnberg hier anschaut, könnte man meinen, dass da was dran ist: https://eurgallery.srichinmoyraces.org  / Fotos 6 h-Lauf Nürnberg

Ein 6-Stunden-Lauf ist ein super Einstieg ins Ultralaufen – das einen sehr meditativen Charakter haben kann. Das Schöne an den Runden: man ist nie alleine, das Tempo ist unerheblich (außer man hat bestimmte km-Ziele), Pausen sind kein Problem, man wird ständig angefeuert, super verpflegt und kann sich seine Kraft so einteilen wie es passt. Und dabei vielleicht auch das Motto der Sri Chinmoy-Events an sich selbst erfahren: “Self-Transcendence” – über sich bzw. seine vermeintlichen Grenzen hinauswachsen.

Ulrike Greif geht auf die letzte Runde

Hier ein schöner Bericht über die Siegerin der Damen-wertung mit 62,798 km, Ulrike Greif (46), und ihre “Taktik der Langsamkeit”: https://www.merkur.de/sport/lokalsport/weilheim/laufen-ulrike-greif-aus-penzberg-siegt-bei-sri-chinmoy-lauf-in-nuernberg-11942688.html

Rechts: Bei der Siegerehrung – Ilona Gansert, 1. Platz Sen. I (59,686 km), mit einem selbst gewählten Buchpreis gesponsort vom Sportweltverlag (“Go hard or go home – Faszination Ultratriathlon” – mit einem Beitrag unseres Teams!) überreicht von Vasanti aus Heidelberg, 3. Platz Sen. II (34,593 km). Andere Sieger wählten das neue Buch “Sport und Meditation” vom Sri Chinmoy Marathon Team.

Die Termine für die nächsten Events des Sri Chinmoy Marathon Teams findet ihr hier: https://de.srichinmoyraces.org/events

Und hier noch ein schöner Artikel zum Thema Lauf-Meditation aus der FAZ: https://blogs.faz.net/nilslaeuft, von einem Redakteur, der auch gerade “Go hard or go home” besprochen hat.

Saubere Leistung: Linus Wirén aus Schweden, mit neuem Streckenrekord, 170 m unter dem Schwedenrekord: 90,033 km

Zuletzt noch ein Bericht eines Ultralauf-Einsteigers von 2017: https://gera.otz.de/web/lokal/sport/detail/-/specific/Begegnung-mit-sich-selbst-465831569

Mein Einstieg in die Meditation

Hier ein schönes Interview mit Nikolas, der zwar Deutscher ist, aber schon lange in Kalifornien lebt – daher auf Englisch. (Wenn Nikolaus “Guru” sagt, meint er seinen spirituellen Lehrer Sri Chinmoy. “Guru” ist ein Sanskrit-Wort und bedeutet “Lehrer”, genauer “der, der Licht bringt” – in der indischen Kultur ein ganz normales Wort, vor allem für einen geisten/spirituellen Lehrer.)

Die Bücher, die er erwähnt, gibt es auch auf Deutsch hier:
https://www.goldenshore.de/

Und gleich noch ein zweites Video, wie Meditation hilft, mehr Harmonie mit seiner Umwelt und seinen Mitmenschen herzustellen, ebenfalls auf Englisch: